Wir haben die Nase voll vom Verkehr

 

Bad Wimpfen ist eine verkehrsgeplagte Stadt und die Verkehrsgutachten für unsere Stadt prognostizieren eine weitere Zunahme des Individualverkehrs. Die jetzigen Planungen werden diese Zunahme nicht in den Griff bekommen. Durch die Teilumgehung wird nur noch mehr Verkehr angezogen. Der Flächenverbrauch ist im Vergleich zum Nutzen viel zu groß und nicht mehr umkehrbar. Es fehlt die Einbindung in eine überörtliche Planung. Kurzfristig wollen wir uns für einen vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg geförderten Fußverkehrs-Check bewerben: Für die Älteren, Gehbehinderten -ob mit oder ohne Rollator- und Rollstuhlfahrenden, aber auch für junge Eltern mit Kinderwagen in der Stadt muss dringend etwas getan werden.

 

Wir fordern den Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen, um für die Planung eines sicheren Radverkehrs  professionelle Unterstützung zu erhalten. Wir benötigen E-Bike Lademöglichkeiten und Fahrradabstellplätze, die sicher und trocken sind.  Fahrradparkhäuser wären eine Möglichkeit, das Radfahren zu erleichtern. Auch brauchen wir überdachte Fahrradparkplätze an unseren  Schulen. Nicht zuletzt fordern wir ein Engagement für den Fußweg zur Schule. Kurzfristig fordern wir ein LKW-Durchfahrtsverbot durch unsere Stadt sowie eine Verkehrsentlastung für die Altstadt. Langfristig brauchen wir eine Alternative zum Auto, die dennoch unsere Mobilität nicht einschränkt.

 

Wir von den GRÜNEN treten für dauerhaft umweltverträgliche Mobilität ein. Zudem müssen wir die Mobilitäts-Bedürfnisse benachteiligter Bevölkerungsgruppen berücksichtigen. Wir fordern ein umfassendes Mobilitätskonzept 2030 (sustainable urban mobility plan) für Bad Wimpfen.